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SV Gengenbach 1920 e.V.

SVG gewinnt rassiges Verfolgerduell in Wolfach mit 5:3

Das Spitzenspiel in Wolfach erfüllte die hohen Erwartungen voll und ganz. Vor 250 Zuschauer zeigten beide offensivstarken Mannschaften ein hochklassiges Spiel, das lange ausgeglichen war. Am Ende war der Sieg des SVG aufgrund der starken Mannschaftsleistung in der zweiten Halbzeit und der individuellen Stärke verdient.

Beide Mannschaften gingen von Anfang an ein hohes Tempo. Die Gastgeber spielten dabei recht offensiv, die SVG Abwehr stand jedoch gut und ließ in den Anfangsminuten wenig zu. Die erste richtige Chance des Spiels hatten trotzdem die Gastgeber in der 14.Minute zu verzeichnen. Nach einem lang geschlagenen Freistoß verfehlte Arne Fränßen knapp das SVG Gehäuse. Der SVG wurde hauptsächlich über den agilen und schnellen Achim Späth über rechts gefährlich Die erste Chance des SVG hatte Stefan Kalischnigg, der nach einem Abwehrfehler den Ball über Torhüter Jan Kiefer hob, der Ball aber am langen Eck vorbeiging. Timo Waslikowski erlief zwar noch den Ball, doch sein Kopfball aus spitzem Winkel streifte nur den Außenpfosten. In der 21.Minute landete ein zu kurz abgewehrter Ball auf rechts bei Emir Hubanic, der sofort den allerdings im Abseits stehenden Sebastian Fuchs anspielte. Dieser traf aus spitzem Winkel sehenswert ins lange Eck zur 1:0 Führung der Gastgeber.

P1130038 redDer SVG zeigte sich wenig beeindruckt und erarbeitete sich in der Folge im Mittelfeld eine leichte Überlegenheit. In der 32.Minute setzte sich Achim Späth im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durch, doch sein Linksschuss aus 12 Meter konnte von Torhüter Jan Kiefer glänzend abgewehrt werden. Glück hatte der SVG in der 35.Minute, als ein Freistoß aus 40 Meter an Freund und Feind, aber auch knapp am rechten Pfosten vorbeistrich. In der 38.Minute setzte sich erneut Achim Späth auf rechts durch, seine Flanke fand David Halsinger, der sich zentral gegen einen Gegenspieler durchsetzte und mit seinem halbhohen Linksschuss dem Torhüter keine Chance ließ. Quasi im Gegenangriff fiel die erneute Führung für die Gastgeber. Eine lange Flanke von links wurde zunächst per Kopf geklärt, den zweiten Ball nahm Sebastian Fuchs klar mit der Hand mit, zog nach innen und vollendete zum 2:1 für die Gastgeber ins kurze Eck. Leider übersah Schiedsrichter Johannes Himmelsbach das Handspiel, der SVG hatte sich das Tor aber auch selbst zuzuschreiben, da drei Spieler in unmittelbarer Nähe standen, aber nicht eingriffen. So wechselte man mit einer nicht unverdienten 2:1 Halbzeitführung die Seiten.

In der 2.Halbzeit wechselte der SVG Vassilios Miaris ein. Der Mannschaft merkte man nun an, dass sie gewillt war, noch mehr in die Waagschale zu werfen. Die Gastgeber wurden früher angegriffen und mit einer entsprechenden Körpersprache unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. Ein solcher Ballverlust landete in der 54. Minute bei dem in der zweiten Halbzeit mehr aus dem Mittelfeld agierenden Timo Waslikowski, der einen Gegenspieler noch stehen ließ und mit einem herrlichen Schnittstellenball Stefan Kalischnigg an der Strafraumgrenze freispielte. Dieser lief auf den Wolfacher Schlussmann zu und vollendete mit all seiner Routine eiskalt zum umjubelten 2:2. Und fast hätte es wieder postwendend die Antwort der Gastgeber gegeben. Eine weite Flanke von Kevin Matzander fand am langen Pfosten erneut Sebastian Fuchs, der aber aus kurzer Distanz den Ball über die Latte drosch. Direkt im Gegenzug (57. Min.) fiel dann die erste Führung für den SVG. Ein weiter, hoher Ball wurde von der Wolfacher Innenverteidigung unglücklich nach hinten verlängert. Stefan Kalischnigg erkannte die Situation am schnellsten, erlief sich den Ball und lupfte diesen über den herausstürmenden Wolfacher Schlussmann weg zum 3:2 für den SVG ins Tor. Keine vier Minuten später scheiterte Stefan Kalischnigg mit einem Freistoß von halbrechts nur denkbar knapp.

P1130045 redDas Spiel hatte nun Rasse und Klasse. In der 67.Minute fiel dann der Ausgleich für Wolfach durch ein überaus kurioses Eigentor. SVG Kapitän Alexander Müller war bei einem Steilpass auf Wolfachs Kapitän Maximilian Armbruster einen Schritt schneller und schlug den Ball kompromisslos nach vorne, traf aber dabei Mitspieler Oliver Fix so unglücklich am Schienbein, dass der Ball von dort mit voller Wucht ins SVG Gehäuse einschlug. Der SVG war wenig unbeeindruckt und spielte weiter auf Sieg. Nach einer Ballstafette wurde Stefan Kalischnigg in der 70. Min. auf halblinks angespielt, ließ noch einen Gegenspieler stehen und traf aus 22m mit links sehenswert in den Winkel. Die Wolfacher stemmten sich vehement gegen die Niederlage, aber die besseren Chancen hatte nun der SVG, der mit dem eingewechselten Mario Schilli, Stefan Kalischnigg, Achim Späth und Timo Waslikowski brandgefährlich konterte. Den offenen Schlagabtausch beendete schließlich Mario Schilli in der 90. Minute mit dem 5:3. Zuerst ließ er einen Gegenspieler und dann auch noch den Tormann mit einer Finte ins Leere laufen und vollendete dann mit einem ‚Lupfer‘. Ebenfalls ein sehenswertes Tor.

So endete ein richtig gutes Spitzenspiel mit einem wichtigen Auswärtssieg für den SVG. Sieger waren auf jeden Fall auch die Zuschauer.

Trainer David Halsinger: „Wir hatten uns heute sehr vielvorgenommen. Wir kannten die Offensivkraft der Gastgeber. Mit der ersten Halbzeit war ich noch nicht so zufrieden, aber in der zweiten Halbzeit haben wir uns nochmal gesteigert. Der Wille und die Körpersprache der zweiten Halbzeit war bei jedem richtig gut. Wir habe heute eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, aber auch individuelle Stärke.“

Trainer Ralf Schindler: „Kompliment an die Mannschaft. Wir haben heute gegen einen überaus starken Gegner dagegengehalten und letztendlich auch verdient gewonnen. Jeder hat sich in der zweiten Halbzeit nochmals gesteigert und die Mentalität gezeigt, die man braucht, um so ein Spiel zu gewinnen. “ 

Für den SVG spielten:

Schneider, Wussler (ab 66. Schilli), Maurer (ab 90. Zapf), Müller, Gmeiner, Fix (ab 83. Kruwinnus), Späth (ab 62. Lehmann), Kalafatis (ab 46. Miaris), Kalischnigg, Waslikowski

Schiedsrichter: Johannes Himmelsbach