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SV Gengenbach 1920 e.V.

SVG verliert Spitzenspiel in Rust unglücklich mit 2:1

In einem guten Kreisliga-A Spiel zeigte der SVG eine reife Leistung und war den Gastgeben in der Spielanlage überlegen und hatte - insbesondere in der 1. Halbzeit - deutlich mehr Spielanteile. Allerdings ließ der SVG zu viele Chancen liegen. Dies machten die Gastgeber besser und siegten aufgrund der besseren Chancenverwertung am Ende 2:1.

Ohne den verletzten Philipp Halsinger und den für ein Spiel gesperrten David Wussler musste der SVG beim offensivstarken SV Rust antreten. In dem Spiel der besten Offensive (Rust) gegen die beste Defensive entwickelte sich ein gutes, temporeiches Spiel mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. In der 16. Min. viel für viele überraschend mit der ersten Chance des Spiels gleich das 1:0 für Rust. Ein von Kapitän Alexander Müller zu kurz abgewehrter Ball landete letztendlich bei Marc Stubert, der mit einem gekonnten Schlenzer ins lange Eck Torhüter Nicolas Schwendemann keine Chance ließ. Quasi im Gegenzug vergab der SVG die Riesenchance zum Ausgleich. Nach einer langen Flanke von Benedikt Leistler ließ Marco Lang den Ball auf links abtropfen, wo der freistehende Vassilios Miaris statt besser gleich zu schießen noch den Torwart umspielte, dann aber von einem Gegenspieler am Torschuss gehindert wurde. In der 28.Min. wurde ein strammer Schuss von Joro Kalafatis im letzten Augenblick noch geblockt. Der SVG war nun richtig im Spiel und setzte den Gastgebern gehörig zu. Oftmals war aber der letzte Ball zu ungenau oder ein Abwehrspieler konnte gerade noch klären. P1170038 redIn der 40. Min. wurde Marco Lang auf halbrechts freigespielt, sein Schuss aus der Drehung strich aber denkbar knapp übers Tor. In der 44. Min. dann das zu diesem Zeitpunkt überraschende 2:0. Der agile Motasem Hammad ‚tanzte‘ auf rechts Pierre Maurer mit zwei Haken aus, flankte butterweich in die Mitte zum freistehenden Dominik Schmider, der keine Probleme hatte per Kopf aus 3 Metern zu verwandeln. Mit einem für den SVG äußerst unglücklichen 2:0 Rückstand wurden die Seiten gewechselt.

Der SVG ließ sich aber nicht hängen, sondern spielte weiter forsch nach vorne. Nach einem weiten Pass von David Halsinger tauchte Marco Lang am Strafraum frei vor Torhüter Mark Kassel auf, doch sein Schuss (48.Min.) traf den Torhüter. Ein ‚Chip‘-Ball wäre wohl besser gewesen. Nach einer Freistoßchance von David Halsinger (50. Min.) dann die nächste Riesenchance für den SVG (54.Min.). Ein Zuckerpass in die Schnittstelle der Ruster landete beim freigespielten Vassilios Miaris, der aber aus 11m den Ball am rechten Pfosten denkbar knapp vorbeizirkelte. In der 56.Nin. wurde der erneut durchgebrochene Marco Lang von Torhüter Marko Kassel im Strafraum mit den Händen in Brusthöhe umgestoßen. Den fälligen Strafstoß verwandelte David Halsinger sicher. Da der Torhüter das Foul aber nicht im Kampf um den Ball beging, sondern den Stürmer umstieß, hätte dies eine rote Karte zur Folge haben müssen. Die Doppelbestrafungsregel ist in diesem Falle ausgesetzt. Das Spiel befand sich nun auf Messers Schneide. Der SVG lockerte die Abwehr, so dass sich auf beiden Seiten Chancen ergaben. Die brandgefährlichen Stürmer der Gastgeber wurden oft erst im letzten Moment geblockt. Auf Seiten des SVG scheiterte Leopold Mock in der 79.Min. nach einer herrlichen Kombination über rechts mit einem 14m Schuss, auf der Gegenseite konnte der starke Motasem Hammad nach einem Alleingang vom eigenen Strafraum erst im letzten Moment am Schuss gehindert werden. Eine Schlüsselszene des Spiels gab es in der 86.Min. Marco Lang war einmal mehr seinem Gegenspieler - diesmal auf halblinks - enteilt. Im Strafraum wurde er von hinten mit einem Klammergriff regelrecht zu Boden gerissen. Zum Entsetzten aller Gengenbacher ließ Schiedsrichter Arne Gregoritsch weiterlaufen, statt auf Elfmeter und rote Karte zu entscheiden. Selbst die Ruster Zuschauer konnten sich ein Lachen nicht verkneifen. Was hilft es da, wenn ein Schiedsrichter an sich gut pfeift, bei den entscheidenden Szenen des Spiels aber kein Mut zeigt und somit entscheidend das Spiel beeinflusst. In den Schlussminuten gelang es dem aufopferungsvoll kämpfenden SVG nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen. Somit musste sich der SVG trotz starker Leistung geschlagen geben.

Stimmen zum Spiel:

Ralf Schindler „Heute haben wir ein richtig gutes Spiel gezeigt, sind dafür aber nicht belohnt worden. In einem Spitzenspiel musst du die sich dir bietenden Chancen nutzen, denn in der Regel gibt es davon nicht so viele. Das haben die Ruster heute besser gemacht als wir. Allein in den ersten 20 Minuten nach der Halbzeit müssen wir das Spiel drehen und mit 3:2 oder 4:2 in Führung gehen.“

David Halsinger: „Es ist schon sehr ärgerlich mit einer solchen Leistung am Ende mit leeren Händen dazustehen. Einmal mehr sind wir an der nicht guten Chancenverwertung gescheitert. Das hatten die Gastgeber uns voraus. Es heißt nun, den Mund abzuputzen und einfach weiter zu machen. Auf dieser Leistung können wir trotz allem aufbauen.“

Aufstellung:

Nicolas Schwendemann, Alexander Müller, Pierre Maurer, Benedikt Leistler (81. Achim Späth), David Halsinger, Simon Gmeiner, Leopold Mock, Marco Lang, Vassilios Miaris, Timo Vollmer (61. Tobias Wörner), Georgios Kalafatis