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SV Gengenbach 1920 e.V.

Saisonrückblick Erste Mannschaft

Drei Wochen sind nun vergangen, seitdem wir unser letztes Saisonspiel beim SV Schapbach mit 2:3 verloren haben. Ein Spiel, in dem es bei hochsommerlichen Temperaturen um nix mehr ging. Das merkte man uns auch vom Anpfiff weg an. Spielerich zwar leicht überlegen aber letztlich mit wenig Zug zum Tor. Ein Problem, das wir auf die ganze Saison gesehen leider öfters hatten. Nach drei Standard-Toren durch Schapbachs Torjäger Krauth (zwei Elfmeter und ein Freistoß) und den zwischenzeitlichen Anschlusstreffern von „Manni“ Wußler und Simon Gmeiner, reichte es eben nur zu einer knappen aber verdienten 2:3 Niederlage auf dem unbeliebten Kunstrasen. Insgesamt sollte das für uns jedoch kein Grund sein um Trübsal zu blasen. Als Aufsteiger die Saison auf einem dritten Platz abzuschließen ist eine ordentliche Leistung. Wenn auch, und das wissen wir selbst am besten, alles in allem auf die ganze Saison hin gesehen mehr drin gewesen wäre. Werfen wir nun, kurz bevor es mit der Vorbereitung auf die kommende Jubiläumssaison losgeht, einen letzten Blick zurück auf die hinter uns liegende Runde:

Über die Relegationsspiele gegen Ata Spor Offenburg sind wir im vergangenen Sommer in die Kreisliga A Süd aufgestiegen. Mit den schmerzhaften Abgängen von Timo Waslikowski, Mario Schilli und Stefan Kalischnigg, war uns für die anstehende Saison 2018/2019 aber praktisch die komplette Offensive weggebrochen. Diese drei hatten im Aufstiegsjahr gemeinsam immerhin über 100 Tore geschossen gehabt!!! Mit Marco Lang bekamen wir jedoch auch Qualität hinzu. Er schloss sich uns vom ASV Nordrach kommend an. Aufgrund der Relegationsspiele hatten wir dann auch nur eine sehr kurze Sommerpause, die wir jedoch gut nutzten und uns für die vor uns liegende Saison intensiv vorbereitet hatten. Los ging es im Pokal zu Hause gegen den Bezirksligisten Zeller FV. Nach einem guten Spiel unsererseits und dem „Unterhosen-Skandal“, schieden wir jedoch bereits in Runde eins aus. Wir konnten uns somit also voll auf die Liga konzentrieren.

Bereits in den ersten Spielen stellten wir fest, dass wir in der neuen Liga gut mithalten konnten. Von den ersten fünf Spielen konnten wir gleich vier gewinnen. Das Remis zu Hause gegen Prinzbach (2:2) war sehr unnötig. Erwähnenswert war sicherlich der 2:0 Heimerfolg über den späteren Meister SV Rust, dem wir auf diesem Wege noch zur Meisterschaft gratulieren. An diesem Samstagabend haben wir bei unserem Einstandsfest diesen Sieg dann auch ordentlich gefeiert: Einen Dämpfer gab es dann am 6. Spieltag, als wir über ein 1:1 beim Tabellenschlusslicht Dinglingen, trotz drückender Überlegenheit nicht hinauskamen. Dem Auswärtserfolg in Hornberg folgte die knappe 0:1 Niederlage beim Spitzenspiel in Mühlenbach, der bekanntermaßen am letzten Spieltag noch die Meisterschaft aus der Hand gab, und auch in der Relegation am SV Renchen scheiterte. In einer intensiv geführten Partie, die durchaus auch unentschieden hätte ausgehen können, verletzte sich Mario Schilli schwer an der Schulter, woraufhin er seine Fußballschuhe endgültig an den Nagel hängte. In den weiteren vier Oktoberspielen gab es zwei Siege und zwei weitere unnötige Unentschieden gegen die Ried SG und im Kinzigtalstadion gegen den späteren Absteiger Oberwolfach 2. Auch der November verlief ähnlich. Im nächsten Spitzenspiel gegen den SV Steinach verspielten wir eine 2:0 Führung und mussten am Ende mit einem Remis leben. Auch gegen Mitaufsteiger Schapbach reichte es nur zu einem 1:1. Zwei weiteren Siegen im November folgte dann der etwas ernüchternde Auftritt gegen den SC Orschweier, als wir das letzte Spiel vor der Winterpause mit 0:2 zu Hause, allerdings auch ersatzgeschwächt, unterlagen.

Nachdem uns in der Winterpause Oli Fix (Australien) und Alexis Keller (Fußballpause) verlassen hatten, stieß mit Benne Leistler ein erfahrener Mann zum Team dazu. Er konnte in den ersten Partien Führungsspieler Philipp Halsinger (Schlüsselbeinbruch) adäquat ersetzen. Trotz einer schlechten Vorbereitung gelang uns im März aber glücklicherweise der Start zum Rückrundenauftakt. Zu Hause schlugen wir den SV Grafenhausen mit 1:0. Mehr als ärgerlich was in der darauffolgenden Woche beim Gastspiel in Rust passierte. Trotz unserer Überlegenheit gingen wir als Verlierer vom Platz. Einmal mehr waren wir an unserer Abschlussschwäche gescheitert. Der März hielt für uns dann noch ein vermeidbares Unentschieden in Kuhbach/Reichenbach und ein Spielabsage bereit. Der FV Dinglingen konnte aufgrund fehlendem Personal nicht gegen uns antreten. Im April ging es dann so langsam in die entscheidende Phase. Einer tollen geschlossenen Mannschaftleistung beim Gastspiel in Orschweier (2:0 Auswärtssieg), folgte ein klarer 4:0 Heimerfolg über Hornberg. Da wir im darauffolgenden Spitzenspiel zu Hause gegen Mühlenbach nicht über ein 2:2 hinauskamen, war der Zug zu den ersten beiden Plätzen so gut wie abgefahren. Als wir im Spiel gegen die Ried SG neben unserem Capitano Alex Müller (schwere Knieverletzung) auch noch das Spiel 1:3 verloren hatten, war die Sache mit Platz 1 oder 2 endgültig durch. Ziel war es fortan nun den dritten Tabellenplatz zu erobern und zu halten. Nach drei Siegen und einem Unentschieden im Mai, hatten wir dieses Ziel dann bereits am vorletzten Spieltag auch erreicht. Den Saisonabschluss hatten wir dann, wie eingangs erwähnt, in Schapbach.

Stimmen zur Saison:

David Halsinger (Spielertrainer)

„Als aller erstes möchte ich mich ganz herzlich bei „Maxe“ Schindler bedanken. In den zurückliegenden zwei Jahren hat mir die gemeinsame Zeit beim SVG unheimlich viel Spaß gemacht. Ich hoffe er wird uns weiterhin regelmäßig, in welcher Form auch immer, erhalten bleiben, weil er einfach ein wichtiger Teil des Teams war und hoffentlich auch zukünftig sein wird. Zur Saison selbst kann ich nur sagen, dass wir für einen Aufsteiger eine sehr ordentliche Runde gespielt haben. Wir haben schnell realisiert, dass wir in der Liga gut mithalten und auch die ein oder anderen Akzente setzen können. In Summe wäre sogar mehr drin gewesen. Dafür, und das muss man auch ehrlicherweise sagen, haben einige Spieler aber einfach nicht genug investiert. Mit mehr Wille, Engagement und natürlich auch Glück wäre sportlich mehr drin gewesen. Die Entwicklung der Mannschaft und jedes Einzelnen wird weitergehen. Dafür werden wir im Trainingsbetrieb entsprechende Informationen und Reize setzen. Erfreulich ist auch die Situation mit den Studenten wie sie sich im Laufe der Rückrunde entwickelt hat. Mit Marco Fazio, Tony Günther und Patrick Schultheiß haben sich uns nicht nur richtig gute Kicker angeschlossen, sondern auch tolle Charaktere. Auch alle anderen Studenten, die den Trainingsbetrieb sehr bereichern, gilt ein Dank.“

Ralf „Maxe“ Schindler (Trainer):

„Für mich war es das jetzt erstmal. Ich freue mich darauf nun etwas kürzer zu treten, da es vor allem beruflich immer mehr an die Grenzen geht. Ich habe hier bei meinem Heimatverein intensive Jahre als Trainer erlebt. Es begann mit vielen Tiefs, mit zunehmenden Hochs hörte es auf. Wir sind auf einem guten Weg und ich weiß die Mannschaft bei Stefan und David in sportlich guten Händen. Während David ja noch übers Feld rennt, habe ich mich mit Stefan an der Seitenlinie immer gut ergänzt. Es wird mir sicherlich auch etwas fehlen. Ganz aus der Welt bin ich ja auch nicht.“

Stefan Kalischnigg (Trainer):

„Die Mannschaft hat es sich selbst zuzuschreiben, dass es nicht zu mehr gereicht hat. Die Bereitschaft, auch in Momenten in denen es nicht so einfach war, die Zähne zusammenzubeißen und an die Grenzen zu gehen, hat gefehlt. Das ist sehr schade. Einige Teams aus der Liga waren uns in diesem Bereich voraus. Da ist einfach eine gewisse Mentalität gefragt, die wir nicht immer an der Tag gelegt haben. Nichtsdestotrotz geht es weiter. Wir wollen gemeinsam mit den Jungs weiter dafür sorgen, dass es bergauf geht. Wir werden die entsprechende Richtung vorgeben. Es liegt an den Spielern selbst, was daraus gemacht wird. Platz drei ist ok. In der neuen Saison wollen wir weiterhin jeden einzelnen Spieler und auch die Mannschaft im gesamten weiterentwickeln. Was dann am Ende dabei herauskommt wird man sehen.“

Ergebnisse Saison 18/19

  1. Spieltag: SpVgg Schiltach – SVG 0:1 (Tor: D. Halsinger)
  2. Spieltag: SVG – DJK Prinzbach 2:2 (Tore: 2x Vollmer)
  3. Spieltag: SV Grafenhausen – SVG 1:5 (Tore: Lang, 2x Vollmer, P. Halsinger, Kalafatis)
  4. Spieltag: SVG – SV Rust 2:0 (Tore: D. Halsinger, Kalafatis)
  5. Spieltag: SVG – SC Kuhbach/Reichenb. 3:1 (Tore: Mock, D. Halsinger, Maurer)
  6. Spieltag: FV Dinglingen – SVG 1:1 (Tor: Schilli)
  7. Spieltag: VfR Hornberg – SVG 0:3 (2x D. Halsinger, Lang)
  8. Spieltag: SV Mühlenbach – SVG 1:0 (Tore: -)
  9. Spieltag: SG Nonnenweier/A. – SVG 3:3 (Tore: D. Halsinger, Gmeiner, Kalafatis)
  10. Spieltag: SV Münchweier – SVG 0:2 (Tore: Wörner, D. Halsinger)
  11. Spieltag: FC Kirnbach – SVG 0:3 (Tore: Wörner, Mock, Vollmer)
  12. Spieltag: SVG – SV Oberwolfach 2 0:0 (Tore: -)
  13. Spieltag: SV Steinach – SVG 2:2 (Tore: Kalafatis, D. Halsinger)
  14. Spieltag: SVG – SV Schapbach 1:1 (Tor: D. Halsinger)
  15. Spieltag: SVG – SpVgg Schiltach 2:0 (Tore: Wussler, D. Halsinger)
  16. Spieltag: DJK Prinzbach – SVG 1:2 (Tore: Mock, D. Halsinger)
  17. Spieltag: SVG – SC Orschweier 0:2 (Tore: -)
  18. Spieltag: SVG – SV Grafenhausen 1:0 (Tor: Kalafatis)
  19. Spieltag: SV Rust – SVG 2:1 (Tor: D. Halsinger)
  20. Spieltag SC Kuhbach/R. – SVG 1:1 (Tor: Kalafatis)
  21. Spieltag: SVG – FV Dinglingen 3:0 (Tore: - , Dinglingen ist nicht angetreten)
  22. Spieltag: SC Orschweier – SVG 0:2 (Tore: Wussler, D.Halsinger)
  23. Spieltag: SVG – VfR Hornberg 4:0 (Tore: Lang, D. Halsinger, Miaris, Kalafatis)
  24. Spieltag: SVG – SV Mühlenbach 2:2 (Tore: 2x D. Halsinger)
  25. Spieltag: SVG – SG Nonnenweier/A. 1:3 (Tor: Kalafatis)
  26. Spieltag: SVG – SV Münchweier 6:0 (Tore: Schultheiß, 2x Kalafatis, Leistler, D. Halsinger, Vollmer)
  27. Spieltag: SVG – FC Kirnbach 1:1 (Tor: Vollmer)
  28. Spieltag: SV Oberwolfach 2 – SVG 1:4 (Tore: 2x Lang, Schultheiß, Vollmer)
  29. Spieltag: SVG – SV Steinach 2:1 (Tore: Kalafatis, Gmeiner)
  30. Spieltag: SV Schapbach – SVG 3:2 (Tore: Wussler, Gmeiner)

DANKE FÜR ALLES MAXE