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SV Gengenbach 1920 e.V.

SVG siegt mit toller Mannschaftsleistung 3:0 in Kirnbach

Mit einer insgesamt sehr guten Mannschaftsleistung siegte der SVG beim letztjährigen Vizemeister FC Kirnbach verdient mit 3:0. Der SVG musste ab der 43. Min. sogar in Unterzahl spielen.

Mit einem gewissen Respekt fuhr die SVG-Elf nach Kirnbach, denn die Gastgeber sind für ihre Heimstärke auf dem kleinen Kunstrasenplatz nur zu bekannt. Dementsprechend konzentriert und zweikampfstark trat der SVG von Anfang an auf. Trotz der engen Platzverhältnisse wurde auch versucht, spielerische Lösungen zu finden. In der 9. Min. fiel bereits die frühe Führung. ‚Joro‘ Kalafatis spielte den wieselflinken Tobias Wörner mit einem Pass in die Schnittstelle auf halblinks an, der mit der ‚Pike‘ den herauseilenden Torhüter Tobias Erker zur vielumjubelten 1:0 Führung tunnelte. Da auch die Gastgeber versuchten, das Mittelfeld spielerisch zu überbrücken, entstand ein insgesamt doch ansehnliches Spiel. Der SVG stand in der Abwehr stabil und ließ sehr wenig zu. Die erste erwähnenswerte Szene für die Hausherren gab es in der 19.Min. zu verzeichnen. Der agile Alexander Mounivong wurde auf rechts ‚übersehen‘ – er war nach einer kurzen Behandlung ins Spiel zurück-gekehrt – wurde gleich angespielt und konnte so ungehindert scharf und gefährlich flanken. Timo Vollmer war aber hellwach und klärte am langen Pfosten vor zwei Angreifern. Das Spiel blieb weiterhin intensiv, Torraumszenen waren weitestgehend Mangelware. In der 40. Min. beinahe das 2:0. Tobias Wörner nutze eine Unstimmigkeit zwischen Torhüter Tobias Erker und einem Abwehrspieler aus, tauchte alleine vor dem Torhüter auf, sein Heber ging aber knapp am rechten Pfosten vorbei. 20181021 P1160049 redIn der 43. Min. brachte der insgesamt gut leitende Schiedsrichter Cemal Ciltenli viel Unruhe ins Spiel. Ein harmloses Foul von ‚Joro‘ Kalafatis ahndete er schnell und voreilig mit einer gelben Karte, um dann kurz vor Ausführung des Freistoßes zu bemerken, dass der gleiche Spieler bereits in der 15.Min. eine gelbe Karte bekommen hatte. Als Konsequenz erhielt dieser die gelb-rote Karte. Die Gastgeber nutzten diese Verwirrung aus und pressten sofort. So kamen sie zu zwei guten Torchancen. Bei der ersten verkürzte der gut aufgelegte SVG-Torhüter Nicolas Schwendemann den Winkel und konnte den Schuss abwehren. Bei der zweiten fischte er mit einer klasse Flugeinlage eine 25m Granate von Alexander Mounivong aus dem linken Torwinkel. Danach wurden die Seiten gewechselt.

Der SVG stellte aufgrund der zahlenmäßigen Unterlegenheit etwas um, überließ den Platzherren weitestgehend das Mittelfeld, griff dann aber aggressiv und zweikampfstark an. Mit zunehmender Spieldauer versuchten die Gastgeber vermehrt mit langen Bällen zu agieren. Die SVG Abwehr stand aber sicher, so dass die Gastgeber zu keiner nennenswerten Chance mehr kamen. Und was dann doch einmal an der SVG Abwehr vorbeikam, war eine sichere Beute von Torwart Nicolas Schwendemann. So ab der 70. Minute konnte der SVG seinerseits gefährliche Konter setzten. Nachdem Nicolas Schwendemann durch energisches Herauslaufen eine Halbchance der Gastgeber verhinderte, war es Leopold Nock in der 85. Min. vorbehalten, das entscheidende 2:0 zu markieren. Nach einem Eckball landete der Ball am rechten Fünf-Metereck, der SVG Youngster reagierte am schnellsten und verwandelte eiskalt. Kurz vor Schluss setzte sich der eingewechselte Achim Späth gekonnt auf rechts durch und passte nach links zu Leopold Mock, der Timo Vollmer in der Mitte bediente. Dieser überwand den Torhüter mit einer Direktannahme ins kurz Eck zum 3:0 Endstand. Vielleicht fiel der Sieg um ein Tor zu hoch aus, war aber auf jeden Fall unterm Strich verdient.

 

 

 

Stimmen zum Spiel:

David Halsinger: „Wir haben gewusst, dass es hier in Kirnbach nicht leicht wird. Der Gegner ist zu Hause nicht einfach zu bespielen. Wir sind aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufgetreten, haben auch spielerisch überzeugt und letztendlich verdient die Punkte mitgenommen.“

Ralf ‚Maxe‘ Schindler: „Wir haben das gemacht, was man in Kirnbach machen muss. Dagegen-halten, mannschaftlich geschlossen auftreten und dann spielerische Lösungen suchen. Der Sieg ist verdient, vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen. Ärgerlich war die gelb-rote Karte.“

Aufstellung:

Nicolas Schwendemann, Alexander Müller, Philipp Halsinger, Pierre Maurer, David Wussler, Timo Vollmer (89. Okan Karatas), David Halsinger, Leopold Mock, Tobias Wörner (87. Hamzeh Yasin Dali), Georgios Kalafatis, Simon Gmeiner (67. Achim Späth)