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SV Gengenbach 1920 e.V.

SVG startet nach der Winterpause mit einem 1:0 Sieg gegen Grafenhausen

Nach einer insgesamt durchwachsenen Vorbereitung, in der sich auch noch Stamm-Innenverteidiger Philipp Halsinger an der Schulter verletzte und einige Wochen fehlen wird, war man im Lager des SVG gespannt, wie die Mannschaft das erste Spiel bestreiten wird. In der ersten Elf war auch Neuzugang Benedikt Leistler, der in der Winterpause vom SV Niederschopfheim zum SVG gewechselt ist und in der Vierer-Abwehrkette auflief.

Von Beginn an übernahm der SVG mit der insgesamt reiferen Spielanlage die Initiative und versuchte durch frühes Pressing die Gäste unter Druck zu setzten. Diese verteidigten mit zwei Viererketten geschickt und machten die Räume für den SVG eng. In der 17. Min. dann die erste Chance für den SVG. Timo Vollmer setzte sich auf rechts durch und flankte scharf und flach nach innen zu Joro Kalafatis, der mit seinem Schuss aus halblinker Position aber Gästetorwart Tobias Zeiser anschoss. In der 26. Min. fast eine Kopie. Diesmal war Joro Kalafatis auf rechts durchgebrochen und fand in der Mitte Timo Vollmer, der mit seinem halbhohen Schuss aber knapp das Tor verfehlte. Weitere Halbchancen des SVG folgten, ehe in der 44.Min. endlich die Führung für den SVG fiel. Nach einer Flanke von rechts brachte Joro Kalafatis 8 Meter vor dem Tor den Ball mit der Brust unter Kontrolle, zog mit einer Drehung nach links und schoss den Ball halbhoch ins linke, äußere Eck. In der 45. Min. verzeichneten die Gäste ihre erste Chance. Nach einem weit aus dem Halbfeld geschlagenen Freistoß kam ein Gästestürmer am rechten Fünfmetereck zum Kopfball, der aber eine sichere Beute von Torhüter Nicolas Schwendemann war.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste mit Windunterstützung besser ins Spiel und gestalteten das Spiel nun offener. 20190310 P1160935 RedAllerdings fehlte ihnen im Angriff die Durchschlagskraft. Aus dem Spiel heraus erarbeiteten sie sich keine nennenswerte Chance, meistens liefen sie sich an der sicheren SVG Abwehr fest. In der 68. Minute wurde es aber für den SVG brenzlig. Torhüter Nicolas Schwendemann hielt im Strafraum den Ball zu lange und Schiedsrichter Jannik Braun entschied auf indirekten Freistoß. Der Freistoß aus einer Entfernung von 14 Meter prallte aber zum Glück für den SVG von der Mauer zur Seite ab. Für den SVG war dies eine Art ‚Hallo wach‘ und man startete seinerseits brandgefährliche Konter. So hatte der eingewechselte Marco Lang (75. Min.) und David Halsinger im Nachschuss, der ebenfalls eingewechselte Tobias Wörner (81.Min) und David Wussler (84. Min) mit einem Volleyschuss klare Einschussmöglichkeiten. Alle scheiterten aber am hervorragend reagierenden Torhüter Tobias Zeiser oder verfehlten das Gehäuse knapp. Die letzte Chance der Gäste kam erneut durch einen Freistoß zustande, aber auch diesmal vergaben die Gäste diese Möglichkeit. Die letzte Chance des Spiels hatte der SVG. Leopold Mock wurde von Marco Lang hervorragend freigespielt, aber auch er scheiterte mit seinem Schuss am Gästetorhüter. Am Ende der 3-minütigen Nachspielzeit kam es dann noch zu einer sehr umstrittenen Schiedsrichterentscheidung. Nach einem Foul an David Halsinger gerieten David Wussler und Kevin Sehrer wohl aufgrund unterschiedlicher Auffassung hinsichtlich der Schwere der Verletzung verbal aneinander, ohne dass aber etwas Handgreifliches passierte. Schiedsrichter Yannik Braun genügte dies verbale Entgleisung aber anscheinend und stellte beide völlig überzogen vom Platz, anstatt evtl. schlichtend einzugreifen. Eine Sekunde nach der Ballfreigabe pfiff er das Spiel ab, das somit ein unschönes Ende nahm.

 

Stimmen zum Spiel:

Stefan Kalischnigg „Es war das erwartet schwere Spiel gegen defensiv eingestellte Gäste. Mit der ersten Halbzeit können wir zufrieden sein, da haben wir gut gespielt. In der zweiten Halbzeit hat der Gegner das Spiel offener gestaltet. In den letzten zwanzig Minuten haben wir dann verpasst, den Sack früher zuzumachen.“

Ralf Schindler: „Unterm Strich ist es wichtig, dass wir nach der Winterpause mit einem Sieg gestartet sind. Wir haben über weite Strecken das Spiel kontrolliert. Nur in den zwanzig Minuten nach der Pause hatten wir weniger Zugriff, ließen aber aus dem Spiel heraus so gut wie nichts zu. Zum Schluss haben wir viele Torchancen liegen gelassen, so dass es bis zum Schluss spannend blieb.