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SVG betreibt beim 3:0 Auswärtssieg Chancenwucher

  • Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 01. Oktober 2019 09:09
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Mit dem klaren 3:0 Auswärtssieg gegen die Reserve von Stadelhofen und damit dem zweiten Sieg in Folge hat sich der SVG im Mittelfeld der Liga festgesetzt. Hätte der SVG nicht zahlreiche Chancen leichtfertig ausgelassen, wäre ein deutlich höherer Sieg in Stadelhofen möglich gewesen.

Der SVG zeigte gleich zu Beginn, dass er dieses Spiel siegreich gestalten will. Mit kontrollierten Ballpassagen und einem konstruktiven Spielaufbau nahm der SVG das Heft in die Hand. Bereits in der 5. Min. hätte der SVG in Führung gehen müssen. Achim Späth setzte sich auf rechts gekonnt durch und spielte einen scharfen, flachen Ball von der Grundlinie quer zum am langen Eck postierten Vassilios Miaris, der den Ball aber nicht richtig traf, so dass der Torhüter noch klären konnte. In der 11. Min. spielte Kaan Arslan dem schnellen Patrick Schultheiß den Ball in den Lauf. Dieser lief alleine auf den Torhüter zu, schoss aber den Torwart an. Die nächste klare Torchance hatte Youngster Kaan Arslan, der nach einer Dreieckskombination von ‚Joro‘ Kalafatis, Patrick Schultheiss und Vassilios Miaris herrlich freigespielt wurde. Sein Schuss aus 12 Meter strich aber knapp am rechten Tordreieck vorbei. P1180719 redAuch die nächste Chance hatte Kaan Arslan (26.), sein 16m Aufsetzer konnte vom guten Stadelhofener Schlussmann Kevin Braun gerade noch zur Ecke abgelenkt werden. In der 28.Min. musste Innenverteidiger Philipp Halsinger leicht angeschlagen vom Platz. Er wurde durch Axel Seewald ersetzt. Den Gastgeber gelang es nicht, aus dem Spiel heraus Torchancen zu kreieren, lediglich bei Standards hatten sie die eine oder andere Halbchance. In der 38. Min. gelang es dem SVG endlich, die Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. David Braun hebelte die Gastgeberabwehr mit einem 40m Pass auf links aus, Vassilios Miaris setzte sich im 1:1 gekonnt durch und spitzelte den Ball am herauseilenden Torhüter vorbei zur 1:0 Führung in lange Eck. Mit diesem Zwischenstand wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit tat sich vorerst nicht viel. Der SVG kontrollierte das Spiel und den Gastgebern fiel nicht viel ein. Der SVG musste dann aber dreimal wechseln. Der gelb-rot gefährdete ‚Joro‘ Georgios Kalafatis wurde durch Benedikt Leistler ersetzt, Patrick Schultheiß hat noch etwas Trainingsrückstand und Axel Seewald spürte eine leichtes Ziehen im Oberschenkel. Für die Letzteren kamen Leopold Mock und Pierre Maurer ins Spiel. Bedingt durch diese Auswechslungen kam der SVG kurz aus dem Konzept. In dieser Phase hatten die Gastgeber aus dem Spiel heraus dann auch ihre einzige, klare Torchance. Auf rechts wurde Nils Steinborn freigespielt, der sofort aus 12 Meter abzog, aber am glänzend reagierenden Tobias Bohnert scheiterte (70.). Quasi im Gegenzug fiel die Vorentscheidung. Ein perfekt vorgetragener Konter landete letztendlich auf rechts bei Achim Späth. Dieser passte von der Grundlinie auf den mitgelaufenen Dominik Schwarz zurück, der seinerseits souverän ins lange Eck zur 2:0 Führung verwandelte.

Danach spielte nur noch der SVG. Im Minutentakt wurden klarste Torchancen erarbeitet. So vergaben nacheinander Dominik Schwarz, Achim Späth (2-mal) und Kaan Arslan (2-mal) jeweils freistehend. In der 84. Min. machte es Dominik Schwarz besser. Perfekt eingesetzt umlief er noch den herauseilenden Torhüter und schob zum 3:0 für den SVG ein. Auch danach hätte der SVG noch weitere Tore erzielen müssen. So verschoss Dominik Schwarz  einen Foulelfmeter (85.), Achim Späth verfehlte das Tor nur denkbar knapp (88.) und Leopold Mock traf nur die Latte (90.). Der SVG siegte letztendlich hochverdient, verpasste aber aufgrund der fehlenden Effizienz einen Kantersieg.

Stimmen zum Spiel:

Trainer David Halsinger: „Trotz des klaren und wichtigen Auswärtssieges bin ich nur bedingt zufrieden. In der ersten Halbzeit verpassten wir es, frühzeitig alles klar zu machen und haben beste Chancen vergeben. Das hätte sich in der 70. Min. fast gerächt.  Nach dem 2:0 hätten wir deutlicher siegen müssen. An der Chancenverwertung müssen wir arbeiten.“

Trainer Stefan Kalischnigg: „Der Sieg war hochverdient. Gut ist, dass wir uns Chancen erarbeiten, schlecht ist hingegen ist unsere Effizienz. Die Defensive standen heute ebenfalls besser, allerdings wurden wir auch nicht so sehr gefordert.

Aufstellung: Tobias Bohnert, Philipp Halsinger (28. Axel Seewald, 64. Pierre Maurer), David Wussler, Dominik Schwarz, David Braun, Georgios Kalafatis (50. Benedikt Leistler),  David Halsinger, Achim Späth, Patrick Schultheiß (61. Leopold Mock), Vassilios Miaris, Kaan Arslan