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SVG spielt 0:0 beim Aufsteiger SV Ulm

Bereits am Samstag trat der SVG bei Aufsteiger SV Ulm an. Beim SVG fehlte verletzungsbedingt weiterhin David Halsinger. Kurzfristig musste auch Philipp Halsinger passen, während Benedikt Leistler und Leopold Mock aus privaten Gründen fehlten. Mit dem Unentschieden blieb der SVG im vierten Spiel in Folge zwar unbesiegt, kommt aber nicht so richtig von der Stelle und befindet sich weiter im breiten Mittelfeld der Tabelle.

Auf dem nassen Geläuf entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel. Der SVG begann forsch und drückte gleich aufs Tempo. Bereits in der 2.Minute hatte Dominik Schwarz eine Riesenchance. Eine von links weit geschlagene Flanke fand Dominik Schwarz am langen Pfosten, doch sein Kopfball ins kurze Eck verfehlte das Tor nur knapp. Eine Min. später scheiterte Simon Gmeiner mit einem 20m Aufsetzer am hervorragend reagierenden Torhüter Kevin Baudendiestel. Nach dieser Anfangsoffensive beruhigte sich das Spiel. Die erste Chance der Gastgeber in der 14. Min resultierte aus einem groben Abspielfehler, Nicolas Schwendemann zeigte sich jedoch gegen den durchgebrochenen Stürmer auf der Hut und konnte durch eine gewagte Rettungsaktion den Rückstand vermeiden. In der Folge zeigte der SVG zwar das konstruktivere Spiel, ließ aber den entscheidenden letzten Pass vermissen und konnte somit wenig klare Torchancen herausspielen. Die Gastgeber selbst waren zunächst nur durch Standards gefährlich. P1180923 Red Foul DWSo musste Nicolas Schwendemann in der 34.Min. bei einem 22 Meter Freistoß erneut sein Können zeigen, um das 1:0 der Gastgeber zu vermeiden. Auf der anderen Seite scheiterte erneut Simon Gmeiner in der 36.Min. mit einem 20 Meter Schuss am Schlussmann und Achim Späth verzog kurz danach  zweimal nur knapp. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff hatte der SVG etwas Glück, als eine verunglückte Direktabnahme als Aufsetzer auf die Oberkante der Latte sprang.

Wie bereits zu Beginn der ersten Halbzeit hatte der SVG unmittelbar nach dem Seitenwechsel eine Riesenchance. Patrick Schultheiß wurde auf halbrechts freigespielt, doch er scheiterte mit seinem Schuss am herauseilenden Kevin Baudendiestel. In der 52. Min. verweigerte Schiedsrichter Günther Schneider, der auf dem nassen Boden unverständlicherweise viele Fouls durchgehen ließ, dem SVG einen klaren Foulelfmeter am durchgebrochenen Achim Späth. Auf der Gegenseite (53.) zeigte der an diesem Tag sehr gut aufgelegte SVG Schlussmann Nicolas Schwendemann bei einem 18m Gewaltschuss eine klasse Reaktion, als er diesen gerade noch zur Ecke ablenken konnte. Nach einem Eckball (70.) des SVG kam Simon Gmeiner frei zum Kopfball, der auch im Tor gelandet wäre. Leider versuchte David Wussler diesen noch zu verlängern, machte dabei aber eine unglückliche Kopfballbewegung und vereitelte dadurch die 1:0 Führung. Das Spiel wurde nun zusehends unruhiger und ruppiger. In der 80. Min. fand dies dann seine unrühmliche Krönung, als Kamil Olender ohne Chance auf den Ball David Wussler von hinten in die Beine grätschte. Schiedsrichter Günther Schneider zeigte für alle unverständlich die gelbe Karte, obwohl dies eine sogenannte ‚dunkelrote Karte‘ war. Die Gastgeber wechselten den Verursacher gleich freiwillig aus, während der SVG David Wussler auswechseln musste. In der 84. Min. hätte der SVG fast noch den Siegtreffer erzielt, als der ansonst gute Torhüter eine scharfe Flanke von Timo Vollmer nach links abprallen ließ. Simon Gmeiner kam frei zum Nachschuss, der Winkel war allerdings zu spitz, so dass sein Schuss knapp am linken Torpfosten vorbeistrich. Somit endete das Spiel mit einem unterm Strich gerechten Unentschieden, wobei der SVG zu Beginn der Halbzeiten seine Chancen hätte besser nutzten müssen.

Stimmen zum Spiel:

Trainer David Halsinger: „Es freut mich zwar, das wir trotz der Ausfälle insbesondere im Defensivbereich ohne Gegentor geblieben sind. Bei konsequenterer Chancenverwertung wäre aber durchaus ein Sieg möglich gewesen.“

Trainer Stefan Kalischnigg: „Heute war wie bereits im letzten Spiel gegen Diersburg mehr drin als ein Unentschieden. Wir müssen einfach unsere Chancen besser nutzen. Erfreulich ist, dass unsere Passquote etwas besser geworden ist.“

Aufstellung: Nicolas Schwendemann, David Wussler (80. Pierre Maurer), Tony Günther, Simon Gmeiner, Dominik Schwarz, David Braun, Georgios Kalafatis (63. Kaan Arslan), Achim Späth, Patrick Schultheiß, Vassilios Miaris (72. Vassilios Miaris), Timo Vollmer